Die Gabe des Geistes
18. Predigt am 8. November 1835
„Wir alle schauen mit unverhülltem Angesicht wie in einem Spiegel die Herrlichkeit des Herrn und werden umgewandelt in dasselbe Bild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, nämlich durch den Geist des Herrn“ (2 Kor 3, 18).
Moses bat nur um das eine, „die Herrlichkeit Gottes schauen“ zu dürfen (Ex 33,18); und er durfte sie in einem solchen Maße sehen, daß „sein Angesicht glänzte“, als er vom Berg herabstieg, so daß das Volk „sich fürchtete, ihm nahe zu kommen“ (Ex 34, 30). Ihm allein wurde dieses Vorrecht in dieser vertrauten Weise gewährt
Der Engel begann mit dem Gruß; er sprach: „Gegrüßt seist du, voll der Gnade; der Herr ist mit dir; du bist gebenedeit unter den Frauen“ (Lk 1, 28). Weiter sprach er: „Fürchte dich nicht, Maria, denn du hast Gnade gefunden bei Gott; siehe, du wirst in deinem Schoß empfangen und einen Sohn gebären und Ihm den Namen Jesus geben. Er wird groß sein und der Sohn des Allerhöchsten heißen“ (Lk 1,30-32). Ihre Base Elisabeth war die 
Wir wissen, meine Brüder, daß in der natürlichen Welt nichts überflüssig, nichts unvollendet, nichts unabhängig vom anderen ist, ein Teil ergänzt vielmehr den andern und alle Einzelheiten fügen sich zusammen zu einem mächtigen Ganzen. Ordnung und Harmonie gehören zu den erstrangigen Vollkommenheiten, die wir in dieser sichtbaren Schöpfung erkennen; und je mehr wir sie untersuchen, desto mehr stellt sich heraus, in welchem Umfang und in welcher Tiefe sie ihr zu eigen sind.