Kampf zwischen Wahrheit und Irrtum in der Kirche

15. Predigt am 17. Mai 1835
„Das Himmelreich ist gleich einem Netz, das ins Meer geworfen wird und allerlei Fische fängt. Wenn es angefüllt ist, zieht man es ans Ufer, setzt sich nieder und sammelt die guten in Gefäße, die schlechten aber wirft man hinaus“ (Mt 13, 47. 48).
In der Apostolischen Zeit lag der Hauptkampf zwischen Wahrheit und Irrtum in dem Streit, den die Kirche gegen die Welt und die Welt gegen die Kirche führte — die Kirche, der Angreifer im Namen des Herrn; die Welt auf Seiten des Teufels, angestachelt von Neid und Bosheit, Wut und Stolz, geistliche Waffen mit irdischen, das Evangelium mit Verfolgung,
Es wäre gut, wenn wir regelmäßig auf alles blickten, was wir als Gottes Geschenke unverdient besitzen und was Er aus reiner Barmherzigkeit Tag für Tag unaufhörlich uns verleiht. Er hat es gegeben; Er darf es nehmen. Er gab uns alles, was wir haben, Leben, Gesundheit, Kraft, Verstand, Freudigkeit, das Licht des Gewissens; alles, was wir an Gutem und Heiligem in uns haben, was an Glauben, was an erneuertem Willen, was an Gottesliebe, was an Selbstbeherrschung, was an Hoffnung auf den Himmel. Er gab uns Verwandte, Freunde, Erziehung, Ausbildung, Erkenntnis, die Bibel, die Kirche. Alles kommt von Ihm.
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2. Predigt am 9. Mai 1830
4. Predigt vom 23. Mai 1830