Glaube und Zweifel

Menschen, die sich aus Neugierde oder aus besserem Motiv gedrängt fühlen, sich über die katholische Religion Gedanken zu machen, stellen uns manchmal eine seltsame Frage – ob es ihnen, falls sie sich zu ihr bekennen, noch freistünde, die Frage ihrer göttlichen Autorität von neuem zu prüfen, wenn sie die Neigung dazu verspürten. Sie meinen mit dem „Überprüfen“ eine Untersuchung, die ihren Ursprung in einem Zweifel hat und möglicherweise in einer Leugnung endigt. Dieselbe Frage wird in der Form eines Einwandes auch oft von jenen gestellt, die nie daran denken, katholisch zu werden, die sich des weiten und breiten darüber ergehen, daß es doch etwas Furchtbares sei, daß für jeden, habe er einmal die Hürde der Kirche betreten, das Ausgangstor für immer verschlossen bleibe; daß für einen, sobald er Katholik geworden sei, die Möglichkeit eines Zweifels nie und nimmer bestünde, daß er…

„Indes blicken wir nicht hin auf das Sichtbare, sondern auf das Unsichtbare, denn das Sichtbare ist zeitlich, das Unsichtbare ist ewig“ (2 Kor 4,18).
Warum ist gerade der Monat Mai in ganz besonderer Weiser der Verehrung der allerseligsten Jungfrau gewidmet? Weil nach langem Eis und Schnee, nach der drückenden Witterung des Winters, nach den Frühlingsstürmen und Regenschauern die Erde im Monat Mai sich mit neuem Grün und frischem Blätterschmuck bekränzt; weil
Newman wird selig gesprochen!

Man sagt gewöhnlich, daß das Fasten uns zu besseren Christen machen, uns ernüchtern und uns in Glauben und Demut vorbehaltlos vor Christus entäußern solle. Das ist wahr, wenn…
