Die Menschwerdung
Fest der Geburt unseres Herrn, 25. Dezember 1834
„Das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt“ (Jo 1, 14).
Mit diesen Worten verkündet uns der Lieblingsapostel und Evangelist dieses heilige Mysterium, dessen Gedächtnis wir am heutigen Tag besonders begehen: die Menschwerdung des ewigen Wortes. So kurz und einfach sind seine Worte, als fürchtete er, er möchte es an der schuldigen Ehrfurcht fehlen lassen. Wenn es je einen gab, der sich die Freiheit hätte nehmen dürfen, in einem Überschwang von Worten darüber zu reden, dann war es der Liebesjünger, der das Wort des Lebens gehört und gesehen, geschaut und mit Händen betastet hatte.
(Palmsonntag) 9. April 1841
6. Predigt vom 25. Dezember 1831
5. Predigt vom 22. Dezember 1833
4. Predigt vom 12. Juni 1823
3. Predigt vom 2. September 1832
2. Predigt am 21. Juli 1833
1. Predigt vom August 1826