Jerobeam
Predigt vom 1. August 1830
„Und er rief wider den Altar durch das Wort des Herrn und sprach: Altar, Altar! so spricht der Herr: Siehe, ein Sohn wird dem Hause David geboren, Josias mit Namen, der wird auf dir opfern die Priester der Höhen, die jetzt Räucherwerk auf dir anzünden, und wird Menschengebein auf dir verbrennen“ (3 Kg 13, 2).
Diese Worte bilden den Teil eines Berichtes, den wir einmal jährlich im Sonntagsgottesdienst hören, den wir aber kaum verstehen können, wenn wir nicht der ihm vorausgehenden Geschichte einige Aufmerksamkeit schenken. Er stellt eine Prophezeiung dar gegen die im Königreich Israel eingeführte Form des Gottesdienstes; betrachten wir, welcher Art dieses Königreich und dieser Gottesdienst waren, und wie es kam, daß dieses Wehe von einem Propheten Gottes verkündet wurde.
Der Engel begann mit dem Gruß; er sprach: „Gegrüßt seist du, voll der Gnade; der Herr ist mit dir; du bist gebenedeit unter den Frauen“ (Lk 1, 28). Weiter sprach er: „Fürchte dich nicht, Maria, denn du hast Gnade gefunden bei Gott; siehe, du wirst in deinem Schoß empfangen und einen Sohn gebären und Ihm den Namen Jesus geben. Er wird groß sein und der Sohn des Allerhöchsten heißen“ (Lk 1,30-32). Ihre Base Elisabeth war die 
Wir wissen, meine Brüder, daß in der natürlichen Welt nichts überflüssig, nichts unvollendet, nichts unabhängig vom anderen ist, ein Teil ergänzt vielmehr den andern und alle Einzelheiten fügen sich zusammen zu einem mächtigen Ganzen. Ordnung und Harmonie gehören zu den erstrangigen Vollkommenheiten, die wir in dieser sichtbaren Schöpfung erkennen; und je mehr wir sie untersuchen, desto mehr stellt sich heraus, in welchem Umfang und in welcher Tiefe sie ihr zu eigen sind.