Von Licht zu Licht: Der Glaubensweg des seligen John Henry Newman

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P. Dr. Hermann Geißler FSO

Ein berühmtes Gedicht von John Henry Newman, der am 19. September 2010 von Papst Benedikt XVI. selig gesprochen wird, beginnt mit den Worten: „Lead kindly light“ – „Führ liebes Licht, im Ring der Dunkelheit führ du mich an. Die Nacht ist tief, noch ist die Heimat weit, führ du mich an! Behüte du den Fuß: der fernen Bilder Zug begehr ich nicht zu sehen: ein Schritt ist mir genug“. Newman wusste sich zeitlebens von einem lieben Licht geführt. Er folgte diesem Licht: Schritt für Schritt, in Freud und Leid, mit eindrucksvoller Entschiedenheit.

Newman wird zum Kardinal ernannt

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… eine spannende Geschichte. Die Erhebung John Henry Newmans zum Kardinal wird noch in unseren Tagen als abschließende Apotheose seines bewegten Lebens betrachtet. Es wird ihr der Wert einer umfassenden und endgültigen Rehabilitierung Newmans als Theologe zugeschrieben, der viele Jahre hindurch Zielscheibe beharrlicher Anklagen, systematischer Kritik und böswilliger Beschuldigungen war. Bekannt ist das drastische Urteil von Mons. George Talbot

John Henry Newmann zu den drei Messen an Weihnachten

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von P. Paul Bernhard Wodrazka C.O.

ROM, 22. Dezember 2009 (ZENIT.org).Der große englische Oratorianer John Henry Kardinal Newman, der im kommenden Herbst seliggesprochen wird, hat der Nachwelt eine große Sammlung an Predigten hinterlassen. Allein aus seiner anglikanischen Zeit liegen über 600 Predigten vor, die zum überwiegenden Teil bis heute nicht leicht zugänglich sind, da

Die wahre Kirche. Zur Motivation der Konversion J. H. Newmans

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Von Leo Kardinal Scheffczyk
Die folgenden Überlegungen zur Motivation der Konversion J. H. Newmans dienen nicht einem dogmatisch-systematischen Anliegen, etwa der Darstellung der theologischen Lehre Newmans über die Kirche. Diese seine Lehre über die Kirche ist in vielfacher Weise erörtert und behandelt worden[1]. Das Ziel des folgenden Referates ist ein mehr geistliches und spirituelles. Es will nicht objektiv das Kirchenverständnis Newmans ausarbeiten, sondern es will den tiefen subjektiven Impuls im Leben Newmans ausfindig machen, der seinen Lebensweg bestimmte und ihn zum katholischen Glauben führte.

Vor 130 Jahre wurde John Henry Newman zum Kardinal ernannt

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Am 15. Mai 1879, also vor genau 130 Jahren, wurde John Henry Newman in den Rang eines Kardinals erhoben. Wir veröffentlichen deshalb die berühmte „Biglietto-Rede“, die er bereits am 12. Mai 1879 gehalten hat. Wenn es Neuigkeiten über seinen Seligsprechungsprozess gibt, werden wir Sie durch Hinweise auf unserer Homepage und im nächsten Rundbrief darüber informieren.

„Zehntausend Schwierigkeiten machen keinen Zweifel“:

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P. Dr. Hermann Geißler FSO

„Zehntausend Schwierigkeiten machen keinen Zweifel“: Dieses Wort hat John Henry Newman nicht nur geschrieben, er hat es auch gelebt. Auf seinem Glaubensweg war er mit unzähligen Schwierigkeiten und Prüfungen konfrontiert. Er konnte sie bestehen, weil Gott in seinem Herzen ein Licht entzündet hatte. Dieses „milde Licht“ führte ihn voran und leuchtete ihm auch in dunklen Zeiten.

Newman als Konvertit und Ratgeber der Konvertiten

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Dominik Barberi-Relief Kirche Littlemore Von P. Peter Willi FSO

Kardinal John Henry Newman (1801-1890) zählte zu den berühmtesten Konvertiten der katholischen Kirche. In einem Nachruf schrieb H. J. Coleridge S.J.:

„Der Prozess einer wahren Konversion vollzieht sich selten ohne den Schatten des Kreuzes, im Fall des Kardinals waren es jedoch wahrhaft Geburtswehen. Aber gerade sie waren es, die ihn im wahrsten Sinn zum Vater vieler Seelen machten. Er war durch alle Schwierigkeiten vor ihnen hindurchgegangen.“[1]

Gedanken von Kardinal Ratzinger (Papst Benedikt XVI.) über John Henry Newman

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Newman hat in der Idee der Entwicklung die eigene Erfahrung einer nie abgeschlossenen Bekehrung ausgelegt und uns darin nicht nur den Weg der christlichen Doktrin, sondern den des christlichen Lebens interpretiert. Das Kennzeichen des großen Lehrers in der Kirche scheint mir zu sein, dass er nicht nur durch sein Denken und Reden lehrt, sondern mit seinem Leben, weil Denken und Leben sich in ihm gegenseitig durchdringen und bestimmen. Wenn es so ist, dann gehört Newman zu den großen Lehrern der Kirche, weil er zugleich unser Herz berührt und unser Denken erleuchtet.

„Die Christen halten die Welt zusammen“: Die Sendung der Christen in der Welt nach John Henry Newman und dem Diognetbrief

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Was ist ein Christ? Was macht eine Person zum Christen – ein bestimmtes Glaubensbekenntnis, eine Philosophie, eine besondere Lebensweise? Weshalb haben sich Menschen zum Evangelium bekehrt, weil sie durch das Vorbild von Christen angezogen wurden, oft ohne dass diese davon wussten? Edith Stein war zum Beispiel tief davon angerührt, als sie erlebte, wie eine christliche Freundin den Tod ihres im Krieg gefallenen Gatten im Glauben anzunehmen vermochte.

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