Der zweite Frühling
Tag für Tag erleben wir die Ordnung, die Beständigkeit und die fortwährende Erneuerung der geschöpflichen Welt, die uns umgibt. So hinfällig und vergänglich jeder ihrer Teile ist, so ruhelos und rastlos ihre Grundkräfte sind, so unaufhörlich ihr Wandel ist, sie selbst bleibt bestehen. Sie wird von einem Gesetz der Beständigkeit umschlossen; auf Einheit ist sie gegründet; und obwohl immer im Sterben, ersteht sie immer wieder neu zum Leben. Die Auflösung führt nur zur Geburt von neuen organischen Formen, und ein Tod ist der Mutterschoß für tausendfaches Leben. Jede Stunde, die kommt, ist nur der Beweis für die Flüchtigkeit, doch auch für die Sicherheit und Zuverlässigkeit des großen Ganzen.
Gott, unser Vater, du hast deinem Diener, dem seligen John Henry Newman wunderbare Gaben und Gnaden geschenkt, damit er
„Diesen Anfang der Wunder machte Jesus zu Kana in Galiläa und offenbarte Seine Herrlichkeit; und Seine Jünger glaubten an Ihn“ (Jo 2,11).
Weihnachstpredigt, 25. Dezember 1837
Warum wurde John Henry Newman seliggesprochen?
Unter der Unbefleckten Empfängnis der allerseligsten Jungfrau verstehen wir die große geoffenbarte Wahrheit, daß sie im Schoß ihrer Mutter Anna ohne die Erbsünde empfangen wurde. Seit Adams Fall werden alle Menschenkinder, als seine Nachkommen, in 
Der Ort, an dem der Selige John Henry Newman
„Der Höhepunkt der Reise war sicherlich die Seligsprechung von John Henry Newman, einer großen geistlichen Persönlichkeit, von der ich mir wünsche, daß sie noch mehr zu einem Vorbild und Begleiter für uns Christen heute wird.“ (Papst Benedikt XVI.)
Im Apostolischen Schreiben Novo millennio ineunte brachte Papst Johannes Paul II. einige pastorale Prioritäten für die Seelsorge im neuen Jahrtausend zur Sprache. An erster Stelle erwähnte er die Berufung aller Christen zur Heiligkeit: „Ohne Umschweife sage ich vor allen anderen Dingen: Die Perspektive, in die der pastorale Weg eingebettet ist, heißt Heiligkeit“ (Nr. 30).