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Abgelegt unter: Verschiedene Beiträge
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Abgelegt unter: Predigten
Menschen, die sich aus Neugierde oder aus besserem Motiv gedrängt fühlen, sich über die katholische Religion Gedanken zu machen, stellen uns manchmal eine seltsame Frage - ob es ihnen, falls sie sich zu ihr bekennen, noch freistünde, die Frage ihrer göttlichen Autorität von neuem zu prüfen, wenn sie die Neigung dazu verspürten. Sie meinen mit dem „Überprüfen” eine Untersuchung, die ihren Ursprung in einem Zweifel hat und möglicherweise in einer Leugnung endigt. Dieselbe Frage wird in der Form eines Einwandes auch oft von jenen gestellt, die nie daran denken, katholisch zu werden, die sich des weiten und breiten darüber ergehen, daß es doch etwas Furchtbares sei, daß für jeden, habe er einmal die Hürde der Kirche betreten, das Ausgangstor für immer verschlossen bleibe; daß für einen, sobald er Katholik geworden sei, die Möglichkeit eines Zweifels nie und nimmer bestünde, daß er… mehr ... |
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8. Predigt vom 5. Juni 1831 „Das ist die Liebe zu Gott, daß wir Seine Gebote halten, und Seine Gebote sind nicht schwer” (1 Joh 5,3). Man muß sich dessen stets bewußt bleiben, daß es sehr schwer und mühsam ist, den Himmel zu erlangen. „Viele sind berufen, wenige aber auserwählt” (Mt 22, 14). „Eng ist die Pforte und schmal der Weg” (Mt 7, 14; Lk 13, 24). „Wenn jemand zu Mir kommt und hasset nicht Vater und Mutter und Weib und Kinder und Brüder und Schwestern, ja auch sogar sein eigenes Leben, der kann Mein Jünger nicht sein” (Lk 14, 26). Andererseits ist es jedem aufmerksamen Leser des Neuen Testamentes offenbar, daß Christus und Seine Apostel das religiöse Leben als etwas Leichtes, Angenehmes und Tröstliches bezeichnen. So heißt es in meinem Leittext: „Das ist die Liebe zu Gott, daß wir Seine Gebote halten; und Seine Gebote sind nicht schwer.” mehr ... |