Neue Beiträge: Mai 2010


„Indes blicken wir nicht hin auf das Sichtbare, sondern auf das Unsichtbare, denn das Sichtbare ist zeitlich, das Unsichtbare ist ewig” (2 Kor 4,18).

Es gibt zwei Welten, die „sichtbare und die unsicht­bare”, wie das Credo sagt, die Welt, die wir sehen, und die Welt, die wir nicht sehen; und die unsicht­bare Welt existiert so wirklich wie die sichtbare. Sie existiert wirklich, obgleich wir sie nicht sehen. Daß die sichtbare Welt existiert, wissen wir, weil wir sie sehen. Wir brauchen nur das Auge zu er­heben und um uns her zu blicken und wir haben den Beweis dafür; unser Auge sagt es uns. Wir sehen Sonne, Mond und Sterne, Erde und Himmel, Hügel und Täler, Wälder und Felder, Meere und Flüsse. Und wieder: wir sehen Menschen und die Werke der Menschen.

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Warum ist gerade der Monat Mai in ganz besonderer Weiser der Verehrung der allerseligsten Jungfrau gewid­met? Weil nach langem Eis und Schnee, nach der drückenden Witterung des Winters, nach den Frühlingsstürmen und Regenschauern die Erde im Monat Mai sich mit neuem Grün und frischem Blätterschmuck bekränzt; weil

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