Kindertaufe

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20. Predigt

„Wer ein solches Kind in Meinem Namen auf­nimmt, der nimmt Mich auf (Mt 18, 5).

 

Es gibt vielleicht in den Evangelien keine Worte unseres Herrn, die huldvoller und rück­sichtsvoller wie auch heiliger, gerechter und gütiger sind (d. h. wenn wir Seine Worte nach unserer Auf­fassung messen dürfen) als die Ermutigung, die im Vorspruch und an anderen Stellen ähnlichen Cha­rakters gegeben ist; keine huldvolleren und rück­sichtsvolleren, wenn wir unsere Natur in Betracht ziehen und die sich ergebende Notwendigkeit, an die Lehren zu glauben, die Er geoffenbart hat.

Der gute Teil Mariens

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22. Predigt

  

 Der gute Teil Marias

 “Martha, Martha! Du machst dir Sorge und bekümmerst dich um sehr viele Dinge; Eines nur ist notwendig. Maria hat den besseren Teil erwählt, der ihr nicht wird genommen werden“ (Lk 10,41.42).

 
Jedes Wort Christi ist gut; es hat seine Sendung und seinen Zweck, und fällt nicht nutzlos zu Boden. Unmöglich könnte es jemals vergängliche Worte sprechen.

Die Taufe als Wiedergeburt

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Die Taufe als Wiedergeburt

„Durch einen Geist sind wir alle zu einem Leib getauft“ (1 Kor 12, 13).

Wie es nur einen Heiligen Geist gibt, so gibt es nur eine sichtbare Gemeinschaft der Christen, die der allmächtige Gott „mit Namen kennt“ (Jo 10,3), und nur eine Taufe, welche die Menschen in sie eingliedert.

Die Sendung der Christen in der Welt nach John Henry Newman

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P. Dr. Hermann Geißler FSO

 

Der selige John Henry Newman (1801-1890) war zutiefst von der Licht bringenden Kraft des Glaubens an Jesus Christus überzeugt. Er wusste um die eindrucksvollen Entwicklungen seines Jahrhunderts, er hatte ein waches Auge für den Fortschritt in der Gesellschaft, er nutzte die Mittel dieser Welt. Zugleich rief er die Gläubigen immer wieder dazu auf, sich nicht vom Geist der Welt anstecken zu lassen.

Kampf zwischen Wahrheit und Irrtum in der Kirche

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Kollonaden

15. Predigt am 17. Mai 1835

„Das Himmelreich ist gleich einem Netz, das ins Meer geworfen wird und allerlei Fische fängt. Wenn es angefüllt ist, zieht man es ans Ufer, setzt sich nieder und sammelt die guten in Gefäße, die schlechten aber wirft man hinaus“ (Mt 13, 47. 48).

In der Apostolischen Zeit lag der Hauptkampf zwischen Wahrheit und Irrtum in dem Streit, den die Kirche gegen die Welt und die Welt gegen die Kirche führte — die Kirche, der Angrei­fer im Namen des Herrn; die Welt auf Seiten des Teufels, angestachelt von Neid und Bosheit, Wut und Stolz, geistliche Waffen mit irdischen, das Evangelium mit Verfolgung,

Was Gott uns alles schenkt! Gedanken zum Jahreswechsel.

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Es wäre gut, wenn wir regelmäßig auf alles blickten, was wir als Gottes Geschenke unverdient besitzen und was Er aus reiner Barmherzigkeit Tag für Tag unaufhörlich uns verleiht. Er hat es gegeben; Er darf es nehmen. Er gab uns alles, was wir haben, Leben, Gesundheit, Kraft, Verstand, Freudigkeit, das Licht des Gewissens; alles, was wir an Gutem und Heiligem in uns haben, was an Glauben, was an erneuertem Willen, was an Gottesliebe, was an Selbstbeherr­schung, was an Hoffnung auf den Himmel. Er gab uns Verwandte, Freunde, Erziehung, Ausbildung, Erkenntnis, die Bibel, die Kirche. Alles kommt von Ihm.

Die sichtbare Kirche, eine Ermutigung für den Glauben

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St. Peter<

Predigt am 14. September 1834

„So laßt denn auch uns, da wir eine solche Wolke von Zeugen um uns sehen, alle Last und die uns anklagende Sünde ablegen und mit Ausdauer in dem uns auferlegten Wettkampf laufen“ (Hebr 12, 1).

 

Die Warnung und Tröstung, die der Apostel den Hebräern inmitten ihrer Leiden um der Wahr­heit willen gab, ist diese: sie sollten sich hüten vor Unglauben, jener Sünde, die uns in Versuchung leicht überfällt, und zwar sollten sie sich haupt­sächlich und vor allem dadurch wappnen, dass sie „aufblicken zu Jesus, dem Begründer und Voll­ender des Glaubens“. Aber noch auf eine andere Stütze des Glaubens wird in diesem Zusammen­hang hingewiesen.

Saul

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St Mary the Virgin

3. Predigt, am 16. Mai 1830

 

„Ich, gab dir einen König in Meinem Grimm und nahm ihn weg in Meinem Zorn“ (Os 13, 11).

 

Die Israeliten scheinen aus einer undank­baren Laune und aus Wankelmut einen König gefor­dert zu haben. Das schlechte Verhalten der Söhne Sa­muels war freilich der Anlaß zu dieser Sünde, aber, um Worte der Schrift zu gebrauchen, „ein böses und ungläubiges Herz“ (Hebr 3,12) war die eigentliche Ursache davon. Schon immer waren sie aufrühre­risch und unzufrieden gewesen und sie verlangten Fleisch, wenn sie Manna hatten, sie klagten des Wassers wegen, waren voll Ungeduld über den Aufenthalt in der Wüste, waren entschlossen zur Rückkehr nach Ägypten, fürchteten ihre Feinde und murrten gegen Moses. Sie hatten Wunder bis zum Überdruß; und dann wünschten sie zur Abwechs­lung einen König wie die übrigen Völker. Das war der Hauptgrund ihres sündhaften Verlangens.

Israels eigenmächtige Ablehnung des Samuel

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IMG_0973_(640_x_480) 2. Predigt am 9. Mai 1830

 

„Seid still und erkennet: Ich bin Gott: Ich will erhöht werden unter den Völkern und will erhöht werden auf Erden“ (Ps 45, 11).

Die Lehre, die Gott beständig den Israeliten vor Augen hielt, war, sie sollten es nie wagen, nach eigenem Gutdünken zu handeln, sondern warten, bis Gott für sie handelte, voll Ehrfurcht zusehen und dann Seiner Führung folgen. Gott war ihr All­weiser König; es war ihre Pflicht, keinen eigenen Willen zu haben, der sich von Seinem Willen unter­schied, auf eigene Faust keinen Plan zu fassen und kein Werk in Angriff zu nehmen. „Seid still und erkennet: Ich bin Gott.“ Ziehet nicht weiter, spre­chet nicht— schaut auf die Wolkensäule und seht, wie sie sich bewegt — dann folget. So lautete der Befehl.

Die Jugendjahre Davids

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IMG_5746_(640_x_480)4. Predigt vom 23. Mai 1830

„Siehe, ich sah einen Sohn Jesses aus Bethlehem, der spielen kann und stark von Kraft ist, kampf­erprobt, klug in Worten, ein schöner Mann, und der Herr ist mit ihm“ (1 Sm 16,18)

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Das ist der Bericht, den Saul über David empfing, der in mancher Hinsicht unter den Heiligen der alten Zeit der Begnadetste war. David muß zu den Begnadetsten gerechnet werden, zunächst, weil er das bedeutendste Vorbild Christi darstellt, dann, weil er der Verfasser eines großen Teiles der Psal­men ist, die von seiner Zeit an stets als die Gebets­form der Kirche gebraucht worden sind. Überdies war er ein Hauptwerkzeug der göttlichen Vor­sehung bei der Unterdrückung des Götzendienstes

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